Chronik
In den über 40 Jahre Bestehen des Heimat- und Trachtenvereins Ering gab es zahlreiche Zusammenkünfte und Feste, es wurde viel getanzt, geplattelt und miteinander Zeit verbracht. Auch die Jugendarbeit war schon immer ein wichtiger Teil des Vereins - mittlerweile gestalten auch die Kinder und Enkelkinder der Vereinsgründer den Verein mit und führen ihn weiter in die Zukunft.
Einen Einblick in die Aktivitäten liefert hier unsere ausführliche Chronik, die von den Schritführern des Vereins in den vergangenen Jahrzehnten geführt und neidergeschrieben wurde.
Chronik 1988
Am 16. 1. 1988 beteiligten wir uns am Gauball in der Nibelungenhalle in Passau.
Die Gaufrühjahrstagung fand am 17. 1. 1988 in Pocking statt.
Am 1. Mai 1988 waren wir wieder einmal tatkräftig beim Maibaumaufstellen dabei. Am Abend wallfahrteten wir auch wieder nach Sankt Anna.
Am 15. Mai wurde bei uns in Ering die Trachtenwallfahrt durchgeführt. Dazu kamen 16 Trachtenvereine und 3 Goldhaubengruppen.
Chronik 1989
Am Samstag den 14. 1 . 1989 nahmen wir am traditionellen Gauball in Passau teil. Unter den Klängen der beiden Musikkapellen Freudenseer und Innviertler Hartkirchen wurde bis in die frühen Morgenstunden getanzt. Aufgrund der hohen Preise in der Nibelungenhalle kamen wir zu dem Entschluss uns beim nächsten Gauball selbst zu versorgen.
Beim traditionellen Maidultauszug in Passau an dem sich alle Jahre etwa 5000 Trachtler und Schützen beteiligen waren wir mit einer großen Abordnung vertreten.
Aufgrund nicht zu behebender Meinungsverschiedenheiten und des schlechten Wetters fielen die Vorbereitungen zum diesjährigen Maibaumaufstellen ins "Wasser". Am Abend hatten wir so Gelegenheit, geschlossen an der Lichterprozession nach Sankt Anna teilzunehmen.
Chronik 1990
Am 13. 1. 1990 fuhren wir mit 15 Mitgliedern zum Gauball. Außer einem schönen Platz auf einer Seitentribüne, den wir zugewiesen bekamen, gab es sonst keine besonderen Vorkommnisse.
Nachdem wir beim Gauball in Passau von den Eisschützen des Aigener Trachtenvereins darauf aufmerksam gemacht wurden, dass die Eissituation heuer erstmals seit 1986 wieder einen Vergleichswettkampf zulassen würde, und wir mit der Ausrichtung desselben an der Reihe wären, begann unmittelbar am 14. 1. 1990 das offizielle Training. Deshalb trafen die Teilnehmer mehr oder weniger pünktlich an der Eisbahn im Hafen des Eringer Innwerks ein. Es konnte noch etwas mit dem Eisstock trainiert werden, bevor ein Großteil der Aktiven des Vereins an der Eisbahn eintraf. Zwischen Glühwein, Plätzchen und Wurstbroten fand sich dann auch noch etwas Zeit zum Eisstockschießen.
Chronik 1991
Viele Mitglieder trafen sich am 12. 1. 1991 zum Gauball, mit selbst mitgebrachten Speisen aufgrund der hohen Preise in der Nibelungenhalle.
Am 10. Februar trafen wir uns in Eglsee zum Eisstockschießen gegen die Inntaler Buam aus Aigen, heuer gestärkt durch zweimaliges Training. Der Wettkampf begann für uns recht gut, denn wir gewannen das 1. Spiel. Dann kam die Wendung, ein Zuschauer rief: An Friedrich sein Auto han's anigfahrn!
Alle waren so geschockt, dass die restlichen Spiele an die Aigener gingen. Das ausgeschossene "Bradl" gab es dann abends im Schützenhaus, natürlich nur für die Sieger. Damit die Niederlage nicht ganz so schlimm war, gab es für die Eringer ein von der Heidi hervorragend zubereitetes Gulasch.
Beim Starkbierfest in Malching am 24. 3. 1991 zeigten die Goaßlschnalzer wieder einmal ihr Können. Das Bier hat allen recht gut geschmeckt.
Chronik 1992
Wie alle Jahre beteiligte sich der Verein auch heuer wieder am Gauball in Passau im Januar.
Das herausragendste Fest wie alle Jahre war das Maibaumaufstellen am 1. Mai. Nachdem das Wetter zuerst nicht so recht wusste was es wollte, hatte es dann doch noch ein Einsehen und das Fest war gut besucht.
Am 3. 5. nahm eine Abordnung am Trachten- und Schützenfestzug in Passau teil.
Die Stubnmusi und der Viergsang gestaltete auf Wunsch von H. Pfarrer Zitzelsperger am 10. Mai eine Maiandacht in Julbach.
Für alle Aktiven am 1. Mai gab es eine Nachfeier in Kühstein, Essen und Trinken war angesagt. Ausserdem war noch die Landjugend eingeladen.
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